URBANE NARKOSEN_EIN AUSRISS:

04/21/2010

Urbane Narkosen und Ver_schwemmungen unter der Milchhaut.

Soldaten_nahezu ganze Armeen. World End Party.

Sie zermalmt zwei blonde_ausgeduennte Straehnen mit ihren Fingerkuppen und lehnt dabei an den kalten Metalltresen um Koordinaten zu erhalten, wie sie sich fuehlen soll.

Sie folgt einer der Laendergrenzen suedlicher Richtung und haellt mit den Augen am Hosenbund. Vor der Guertelschnalle muendet ein Fluss_arm. Liter gehen in_Liter über.

Hand_gefertigte Stroeme rinnen in die Adern. Vieles auf_Eis.

Flecken und Gel geliert die un_wesentlichen Wesen vor den Spiegel_flaechen der Fensterfront. Vibrierende Scheiben und Schreiarten nimmt man unbehelligt von dort wahr.

Der kahle Erdboden davor ist von Industrie_lachen ermordet und von Stoeckeln und Sohlen zermalmt, Filtern durchtraenkt. Das Gelaende ein Ausriss mitten im Dick_icht der Stadt.

Am Ostbahnhof rangieren von weit die Gueter. Sonst stockt der Verkehr in den Null_zeiten der Nacht.

Ueber die Haenge lauschen die Pfaehle aus Wangenknochen_sie stechen durch die ausgeduennte Haut.

Horden von Elefanten_stapfen stampfen hindurch. Auf Marschruten ins Inlay_der Herzen. Die Bae_sse verloren im dicken Beton.

Ab_geblaetterte Augaepfel fallen ueber den Sound her. Keiner der Sounds hat Zeit. Keiner ist schon tot. Hypnosen treten aus den Boxen, aus den manns_hohen Saeulen. Harte, jubelnde Maschinen.

Kraehen und Rochen staksen in Tanz_schritte, jeder betanzt sein Allein. Die Rochen werfen ihre Maentel in den Takt. Die Kraehen tauchen die Schnäbel in den Floor, sie stehen mit ihren Stelzen im kniehohen Nebel_moor.

Un_verletzlich reiht sie sich auf der Tanzflaeche in das frickelnde Zittern von Neon_roehren und abgewetzten Beats ein, reißt die Pupillen unter ihren Lidern ins Weite und die Hue_llen breiten sich in ihr aus. Es beginnt.

Sie spuert ihn jetzt zahl_reich und sie bricht in einem crossfade aus ihrer Kaelte. Sie hebt Steine von der Tanzflaeche und frisst Hoehen.

Wir sind alle Geraeusche, unser Innerstes besteht aus Ge_raeuschen, sie hoert sich verstehen und stammelt in die Laut_staerken der Anlage. Wir unter_schaetzen den Schnee, die Kristalle ueber_fallen uns, wir brauchen Schneeketten, ihre Tanzschritte leiern und laufen barfuss durch den Schnee, auffallender Schnee, sie sieht ihn vom Boden_kommen.

Irgendwann bricht sie ab und stellt sich auf die Kante, sie kann den Fernsehturm sehen und die Beschaffenheit des Tages, bald wird sie muede werden und_vielleicht allein.

Auf der Blutbahn sieht sie ihren Narkosen zu und ihren betaeubten Fingerspitzen_gefuehlen.

Den Ausriss_die Stroboskope setzen ihn frei. Lawinen werden in den Toiletten, aus den Waschbecken losgetreten. Die Ueberein_kunft aller findet im Schnee statt. Sie spuert seine Bestand_teile.

Verschwendung man folgt Dir, duenn gezeichnete Labung an den Skeletten_wer vermag sich zu folgen?

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