BORN TO BE

06/30/2010

Wir standen lückenlos und breiteten unser zerrüttetes Laken aus.

Der Ferienort am Bodden verging in der Abendsonne. Ich der Superboy, Du das Supergirl.

Wir suchten Klammern für unsere nassen Tränenkörper, übten den ersten Kuss.

Suchten Schutzhütte und Herzbunker, die liierte Zeit, die Köderworte.

Eingezäunt standen wir wieder. Vor den alten Fragen und gruben nach neuen Antworten.

Jemand generierte eine Sehnsucht, der andere widerstand und erlag.

Der weiße BMW errötete. Gern hätte ich ihn zu Fractales in den 5. gehoben.

Wieviel war die Idylle, wie offen die Fensterläden zu Dir? Das Holzpferd auf dem Holzpfad?

Wir waren zwei Ferienfiguren, nicht von dieser Welt, aber vor Glas scheuten wir.

Würden wir uns setzen können zu teegereichter Harmonie? Auf Dauer?

Ich spreche immer den selben Wunsch, wenn Du Wimpern bläst.

Am Bodden wartet der lange Blick auf die Kurzfristigen.

Habe ich Dir verraten? Ich bin ein Schilfhalm. Brich mich nicht!

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