Nord, Ost, Wald – Litauen

07/19/2012

Ryanair, Bremen – Vilnius. Flug über Nadelwälder und Wasserläufe. Ein übersichtlicher, kompakter Airport. Zwei, drei Umdrehungen und ein Frühlingstag begrüßt mich in einer aufgeräumten, grünen Stadt. Mein Erster Eindruck? Bemerkenswert sauber und ordentlich für eine Halbemillion-Metropole im Nordosten Europas. Mir fallen gleich Gegensätze auf, die eine Dynamik erzeugen können und immer für Überraschungen sorgen. Hier trifft Moderne auf Wandel auf Geschichte auf Identität. Organisch gewachsen. Glasfassaden, Bankentürme, alte Gebäudebestände. Alte Gelenkbusse an klobigen Überleitungen. Enge Straßen biegen sich auf kleine Plätze zu. Ein angenehm bewahrter mittelalterlicher Stadtkern. Verzierte, reiche Fassaden, strahlendweißes Schloss und Rathaus, sowie rohe Wohnblöcke, die an die Satellitenbebauung der DDR erinnern. Gemütliche Ost-Atmosphäre für jemanden, der zu jung war, um unter dem sozialistischen Regime von einst gelitten haben zu können. Offensichtliche Verlinkungen zu Polen und Russland, nicht nur im Sound der Sprache und man ist schneller in Minsk als ich dachte.

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