Finnenmänner und Pudel, in Tallinn

08/07/2012

Eine Horde oberkörperfreier Finnenmänner sitzt bei einigen halbvollen estnischen Wodkaflaschen an einer Straßenecke der Altstadt Tallinns. Es ist Sonntagmorgen, die Nacht noch in den Venen der sehr hellen Arme und doch steht der Alkohol ihnen rot auf die Stirn geschrieben. Warten auf die Fähre gen Helsinki. In zweieinhalb Stunden sind sie dort zurück, wo sie eigentlich hingehören. Solange dauert die Überfahrt der 80-Kilometer-Distanz im Finnischen Meerbusen. Durch die Altstadt führen Gassen auf- und abwärts, orthodoxe Kirchen fallen auf, ebenso weiße, kalkige Fassaden und stolze Hansehäuser. Auf einem weiten Platz raufen sich russische Kids mit kurzen Haaren. Manchmal geht es zu weit. Aber die Kraft ist nun mal da. Von ganz tief drinnen kommt sie zum Vorschein. Erzählt von hunderten Jahren. Im Osten grenzt Estland an Russland. Knapp 400 Kilometer sind es nach Sankt-Petersburg. Da sind die Einflüsse nicht weit entfernt.

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