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Das Porto – Porträt ist hier zu finden.

BOOM BRESLAU BABY!

12/17/2012

Unser Reporter Marc Oliver Rühle ist für uns in den Regionalexpress Dresden – Wrocław (Breslau) gestiegen, um drei Stunden später von einer Metropole überrascht zu werden, mit der er so überhaupt nicht gerechnet hatte, die nicht auf seinem Zettel stand. Dieser Zettel überlebte eine durchtanzte Nacht und fand sich in einer polnischen Studenten–WG wieder, wohl behütet und mit Ausrufezeichen übersäht. In nur 24 Stunden.

Der gesamte Artikel ist hier.

Hier macht sich jemand sein ramponiertes Image hübsch. Presslufthammer rattern in den Asphalt am „Vieux Port“, Schlagbohrer schießen durch rostige Industriearchitektur, gigantische Sägen fräsen sich durch alte Fundamente und Kräne schneiden, in ihren Radien gefangen, die Atemluft der Mittelmeermetropole in Baubereiche und hier geht es via eines Interviews in die Baugrube Marseille…

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*Marseille.Straßen

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Link: Das Interview findet man hier…

Lektüre aus Lyon

08/09/2012

Mein Fotoapparat glüht. Die Lichtverhältnisse pressen meinen Finger auf den Auslöser. Rotwein und Lyon vom Vortag im Kopf und auf den Lippen. Au petit-dejéuner. Morgendlich turteln die Sonnenstrahlen mit dem blank polierten Boule-Spiel unten im vorgesehenen Spielfeld der Parks. Glänzende Kugeln, polierte Tradition. Männer stehen umher und prüfen die geschickten Würfe. Zwei Kinder graben im Stadtsand, ein umgekipptes Dreirad wirkt vergessen, Hunde haschen nacheinander. Aus einem Hauseingang dröhnt ein schlechter Radioempfang höchstwahrscheinlich Nachrichten. Ich verstehe kein Wort und schäme mich. Dieses geschäftige Sonntagslicht taucht die vielen hellen Gebäude in einen warmen Ton. Wenn der Himmel es zulässt. Gern verbirgt er hier die Sonne vor der Stadt. Wir sitzen an einer Straßenecke in der Altstadt „oben“ auf einem der „Berge“ und schütteln Zuckertütchen, reißen sie rasch auf und mischen den Zucker dem Caffé Crema unter. So energisch, dass sich die Tauben vom Platz lösen. Der erste Aufruhr heute, in der drittgrößten Metropole Frankreichs, die so leise ist und noch leiser sein kann. Wir lachen.

Hier geht es weiter zum Interview…

Eine Horde oberkörperfreier Finnenmänner sitzt bei einigen halbvollen estnischen Wodkaflaschen an einer Straßenecke der Altstadt Tallinns. Es ist Sonntagmorgen, die Nacht noch in den Venen der sehr hellen Arme und doch steht der Alkohol ihnen rot auf die Stirn geschrieben. Warten auf die Fähre gen Helsinki. In zweieinhalb Stunden sind sie dort zurück, wo sie eigentlich hingehören. Solange dauert die Überfahrt der 80-Kilometer-Distanz im Finnischen Meerbusen. Durch die Altstadt führen Gassen auf- und abwärts, orthodoxe Kirchen fallen auf, ebenso weiße, kalkige Fassaden und stolze Hansehäuser. Auf einem weiten Platz raufen sich russische Kids mit kurzen Haaren. Manchmal geht es zu weit. Aber die Kraft ist nun mal da. Von ganz tief drinnen kommt sie zum Vorschein. Erzählt von hunderten Jahren. Im Osten grenzt Estland an Russland. Knapp 400 Kilometer sind es nach Sankt-Petersburg. Da sind die Einflüsse nicht weit entfernt.

Der restliche Text ist hier.

Ryanair, Bremen – Vilnius. Flug über Nadelwälder und Wasserläufe. Ein übersichtlicher, kompakter Airport. Zwei, drei Umdrehungen und ein Frühlingstag begrüßt mich in einer aufgeräumten, grünen Stadt. Mein Erster Eindruck? Bemerkenswert sauber und ordentlich für eine Halbemillion-Metropole im Nordosten Europas. Mir fallen gleich Gegensätze auf, die eine Dynamik erzeugen können und immer für Überraschungen sorgen. Hier trifft Moderne auf Wandel auf Geschichte auf Identität. Organisch gewachsen. Glasfassaden, Bankentürme, alte Gebäudebestände. Alte Gelenkbusse an klobigen Überleitungen. Enge Straßen biegen sich auf kleine Plätze zu. Ein angenehm bewahrter mittelalterlicher Stadtkern. Verzierte, reiche Fassaden, strahlendweißes Schloss und Rathaus, sowie rohe Wohnblöcke, die an die Satellitenbebauung der DDR erinnern. Gemütliche Ost-Atmosphäre für jemanden, der zu jung war, um unter dem sozialistischen Regime von einst gelitten haben zu können. Offensichtliche Verlinkungen zu Polen und Russland, nicht nur im Sound der Sprache und man ist schneller in Minsk als ich dachte.

Der ganze Beitrag hier!

Notizen aus Riga

07/16/2012

>>Nachts leben, wie Riga. Dafür kann man berühmt werden. Bars und Beine, internationales Publikum, offene Augen, weiche Gesichter. Die Letten tragen alles was sie haben nach draußen – das ist im Grunde ihr Sinn für schöne Feste, langes Feiern. Clubs und Clowns, überall ziehen Leute um die Häuser und durch die verwinkelten Gassen der Altstadt, obendrein Weltkulturerbe, die Jugendstilbauten leuchten sie an, der Asphalt klingt echt, überall Katzen. Riga, eine Katzenstadt. Nachtaktiv tollt sie umher, fährt Krallen aus und geht auf leisen Pfoten heim. Nur langsam müde werden, so wirkt die Riganacht auf mich.<<

Der ganze Artikel ist hier…

Den dazugehörigen Artikel über Füchse, London und Bildende Kunst liest man hier…

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